In Braunschweig ist es zu einer  äußerst fragwürdigen Abschleppsituation gekommen. Eine Rentnerin hatte vor ihrem zwei wöchigen Krankenhausbesuch ihr Auto wie immer auf einem Bewohner-Parkplatz vor ihrer Haustür geparkt. Als die Rentnerin dann nach zwei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, vermisste sie Ihr Auto. Als erstes dachte die Rentnerin, dass ihr Auto abgeschleppt worden ist, aber als sie dann in ihrem Briefkasten die Rechnung zur Umsetzung fand musste sie feststellen, dass sie abgeschleppt worden war.

An dem Schoduvel-Tag, einem Festtag in Braunschweig war ihr Bewohner-Parkplatz zu einer Halteverbotszone erklärt worden. Die Rentnerin klagte gegen die Umsetzung mit der Begründung, dass sie keine Möglichkeit hatte von der Halteverbotszone zu wissen, da sie zwei Wochen im Krankenhaus verbracht habe. Die Stadt entschied aber, dass die Umsetzung rechtmäßig war. Die Rentnerin hätte sich darum kümmern müssen, dass ihr Fahrzeug während ihres Krankenhausaufenthalts auf einem dauerhaften Parkplatz steht. Das Halteverbot sei zusätzlich dazu auch angekündigt worden , das die Rentnerin genau zu diesem Zeitpunkt das Halteverbot nicht registrieren konnte sei nicht die Schuld der Stadt.

 

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